Museum im Wittelsbacher Schloss der Stadt Friedberg/ Bay.
 
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ST. JAKOB. Glaubensmonument im Wandel der Zeit
14. Juli bis 30. Oktober 2011

Öffnungszeiten
Di-Fr 14-18 Uhr
Sa, So, Fei 11-17 Uhr

Sonderführungen
Sonntag, 17. Juli 2011, 13:30 Uhr
Sonntag, 11. September 2011, 15:00 Uhr
Sonntag, 25. September 2011, 11:30 Uhr Donnerstag, 29. September 2011, 17 Uhr
 
(Teilnehmerzahl begrenzt)

Im Rahmen seines 125. Jubiläums präsentiert das Museum im Wittelsbacher Schloss Friedberg vom 14. Juli bis 30. Oktober 2011 die Ausstellung „St. Jakob. Glaubensmonument im Wandel der Zeit". Anhand von ausgewählten Exponaten zeichnet die Ausstellung die wechselvolle Baugeschichte der Friedberger Stadtpfarrkirche St. Jakob nach.

Ein Highlight der Ausstellung bildet ein drei Meter langer Lechgrenzplan von 1571 aus dem Stadtarchiv Augsburg, der jüngst aufwendig restauriert wurde. Auf diesem ist das alte Friedberg mit seiner Kirche vor den Zerstörungen der Stadt im 30-jährigen Krieg zu sehen.
In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde die Kirche barockisiert und der Turm wurde massiv erhöht, was letztlich zu seinem dramatischen Einsturz führte. Eine kostbare Monstranz, Pläne und Fotografien, ein historisches Modell des alten Turms sowie des ehemaligen Kreuzaltars geben eine Vorstellung der barocken St. Jakobskirche.
 
Der Einsturz des Turms machte einen kompletten Neubau erforderlich. Nach vielfältigen Überlegungen entschied man sich für einen Bau im neoromanisch-italienischen Stil nach Entwürfen des königlichen Baubeamten Karl Bernatz. Dieser wurde ab 1871 realisiert. Bauliche Vorbilder lassen sich etwa in der Kirche San Zeno in Verona vermuten.
 
Das Bildprogramm von St. Jakob, geschaffen von Ferdinand Wagner (1819-1881), war einst ein Gesamtkunstwerk, überaus prächtig in seiner Farbigkeit und ornamentalen Einbindung. In den 1950er Jahren wurden die Fresken jedoch bedauerlicherweise mit einem Strichraster übermalt und teilweise zerstört. Ein Anliegen der Ausstellung ist es, die Schönheit der ursprünglichen Freskierung anhand von Entwürfen und historischen Fotografien wieder aufleben zu lassen. Das eindrucksvolle Selbstporträt Wagners, seine Zeichnungen und Entwürfe, weitere Modelle der Kirche sowie kostbare liturgische Gewänder und Geräte runden die Präsentation ab.
 

 
Mit freundlicher Unterstützung der Stadtsparkasse Augsburg
 
Gefördert durch den Kulturfonds Bayern

 

 

gefördert durch den Kulturfonds Bayern

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