Museum im Wittelsbacher Schloss der Stadt Friedberg/ Bay.
 
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25.07.2006, 08:34 Uhr
  

Dank der Unterstützung unserer Sponsoren (Möbelhaus Segmüller und Freundeskreis des Museums im Wittelsbacher Schloss) war es möglich ein außergewöhnliches Werk einer Prunkuhr zu erwerben. Angefertigt von einem der berühmtesten Friedberger Uhrmacher, Benedikt Fürstenfelder, ist das Werk ein herausragendes Exponat in unserer umfangreichen Sammlung Friedberger Uhren.

Das Uhrwerk war ursprünglich integriert in ein kostbares höfisches Barockmöbel, das wohl nicht mehr existiert. Eine vergleichbare Uhr von Fürstenfelder die sog. "Chinesen-Uhr" ist im Bayer. Nationalmuseum in München ausgestellt.

Das schwere Werk ist aus feuervergoldetem Messing und Silber gefertigt und besitzt ein 8-Tage-Werk. Es ist erweitert durch ein Carillon, das aus sechs Bronzeglocken besteht und die Viertelstunden in einer fortlaufenden Klangfolge auflöst.

Das Zifferblatt weist astronomische Angaben auf. Der Zifferring besteht aus versilbertem Kupfer und zeigt arabische Minuten und lateinische Stunden sowie die eingravierte Signatur des Uhrmachers: "B. Firsten:Felder Fridberg".

Mittig zwei gebläute Stahlzeiger, darüber Öffnung für ein Scheinpendel, unten ein Datumsfenster. Drei Aufzüge.

Sechs kleine Zifferblätter (von oben links im Uhrzeigersinn):

  1. Tagesgötter der Wochentage mit gravierten Darstellungen
  2. Monatsscheibe mit gravierten astronomischen Zeichen. Angaben von Sonnenauf- und -untergang
    In der Mitte: Mondphase mit Skala dees Mondalters. Darüber Stellscheibe.
  3. Monatsscheibe mit gravierten Tierkreiszeichen sowie den Stunden für die Tag und Nachtlänge.
  4. Stellscheibe zum Ein- oder Ausschalten des Schlagwerks.
  5. Angabe der Jahreszeiten mit den entsprechenden Monaten.
  6. Jahreszeiten mit jahreszeitlichen Darstellungen

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