Ausstellung

Foto: Andreas Brücklmair

Schloss- und Stadtgeschichte

Neben der Friedberger Schloss- und Stadtgeschichte liegt ein Schwerpunkt des Museums auf der Präsentation der international bedeutsamen Friedberger Uhren.

Foto: Volker Babucke

Archäologie

Weitere Höhepunkte der neuen Ausstellung bietet die Abteilung für Archäologie mit überregional bedeutsamen Funden von der Stein- und Bronzezeit bis hin zu den Römern und dem frühen Mittelalter.

Foto: Andreas Brücklmair

Reinhart Heinsdorff

Von Reinhart Heinsdorff (1923−2002) wiederum könnte jedermann ein Werk besitzen. Denn der 1923 geborene Künstler entwarf beispielsweise die 2-DM-Münzen mit dem Porträt Konrad Adenauers sowie die deutschen Cent-Stücke des EURO mit dem Brandenburger Tor.

Foto: Andreas Brücklmair

Friedberger Uhren

Friedberg war vom 16. bis Anfang des 19. Jahrhunderts ein Zentrum der Uhrmacherei und exportierte seine Preziosen in das gesamte Heilige Römische Reich Deutscher Nation (u.a. heutiges Böhmen, Deutschland, Österreich), nach Ungarn, nach Polen und wohl auch in die Republik Venedig und das Osmanische Reich.

Foto: Andreas Brücklmair

Wallfahrt und sakrale Kunst

Auch das Thema „Wallfahrt und sakrale Kunst“ wird im Museum präsentiert: Die Stadt verfügt mit gleich drei Wallfahrtskirchen über eine erstaunliche Dichte an Wallfahrtsorten. Im Museum wird dieser Zusammenhang am Beispiel der Herrgottsruhwallfahrt und der Wallfahrt zu St. Afra im Felde veranschaulicht.

Foto: Andreas Brücklmair

Manufaktur für Fayencen

Im 18. Jahrhundert entwickelte sich in Friedberg neben der Uhrenherstellung für kurze Zeit ein weiterer Wirtschaftszweig: Kurfürst Maximilian III. Joseph von Bayern ließ 1754 in den Räumen des Friedberger Schlosses eine Manufaktur für Fayencen – für Tonware mit weiß deckender Glasur – einrichten. Da die Manufaktur jedoch nur wenige Jahre Bestand hatte, sind die Friedberger Fayencen von hoher Seltenheit.

Foto: Andreas Brücklmair

Fritz Schwimbeck

Im Bereich der modernen Kunst werden Friedberger Künstler des 20. Jahrhunderts vorgestellt: Fritz Schwimbeck (1889−1977) stand in regem Kontakt zu bedeutenden Literaten seiner Zeit und schuf in den 1910er/20er Jahren Buchillustrationen zur schwarzen Romantik und Phantastik. Darüber hinaus entwarf er graphische Zyklen aus dem Bereich des Unheimlichen, die ihre Prägung in den Schrecken des Ersten Weltkrieges, aber auch in Krankheit, Schmerz und Begegnung mit dem Tod erhalten haben.